10 andere Tipps für Rumänien

Hier erfahrt ihr, was ihr unbedingt in Rumänien machen müsst.

  1. Fahrt raus aus den Städten in die Dörfer und ihr werdet eine kleine Zeitreise erleben. Es ist normal, dass hier noch Pferdekutschen unterwegs sind. Auf den Straßen ist immer was los und die Menschen verbringen gemeinsam Zeit in Freien. Oft gibt es in den Dörfern weder fließend Wasser noch Strom. Die Straßen verwandeln sich in Schotterpisten und umso kleiner das Dorf desto freundlicher die Menschen. Mit Englisch werdet ihr hier nicht mehr weiterkommen, aber wenn euch ein alter Rumäne einen Schnaps anbietet solltet ihr den nehmen 😉
  2. Geht zum Gottesdienst. Ja ich weiß mit Kirche und so habe ich es auch nicht so, aber die Gottesdienste sind für die Rumänen auch ein gesellschaftliches Ereignis. In den Römisch-orthodoxen Kirchen dauern die Gottesdienste 4-5 Stunden. Bänke gibt es keine, es wird gestanden. Zwischendurch gehen die Leute raus und unterhalten sich oder essen ihr mitgebrachtes Vesper. Glaube hat in Rumänien noch einen weit aus höheren Stellenwert, als bei uns.
  3. Die Rumänische Küche – klar gibt es in Rumänien Pizzarien, Burgerbuden und andere importierte Küchen. Aber das haben die Rumänen gar nicht nötig. Esst möglichst viele rumänische Spezialitäten, auch wenn ihr es nicht kennt bestellen und probieren – no risk no fun. Es wird sich definitiv lohnen ;-).
  4. Lernt ein paar Rumänische Wörter. Das ist schön, die Rumänen freuen sich sehr darüber: Prost – noroc, Guten Appetit – Pofta buna, Danke – Multumesk…
  5.  Besucht einen einheimischen Markt und probiert den leckeren, frischen Käse 😉 Außerdem habe ich noch nie so große Paprikaberge gesehen :-D.
  6. Geht zum Karaoke-Abend in einer Bar. Die Rumänen werden zu Rampensäuen wenn sie singen und das klingt auch noch verdammt gut.
  7. Geht feiern- egal ob in einer Oldies-Bar oder einer Zigeuner-Disko. Deutsche sind sehr beliebt in Rumänien und ihr werdet schnell Anschluss finden. Meistens sind wir den ganzen Abend eingeladen worden und kamen gar nicht dazu uns zu revanchieren. Dafür gabs dann halt Wodka – Apfelsaft.
  8. Geht spazieren und schaut euch die Umgebung an. Es gibt soviel zu sehen. Die alten Häuser, die Menschen, die Tiere. Es ist wirklich schön hier.
  9. Seit niemals überheblich! Durchschnittlich verdient ein Rumäne 300€ im Monat, das ist sehr wenig, wenn man bedenkt, dass die Lebensmittel stellenweise so teuer sind wie bei uns. Man sieht große Armut, Menschen die in den Ruinen von niedergebrannten Häusern leben oder auf der Straße. Trotzdem sind die Rumänen sehr tüchtig und verdienen es nicht wie Menschen zweiter Klasse behandelt zu werden. Sie sind nämlich ein sehr stolzes Volk und so herzergreifend freundlich.
  10. Schmeißt übrig gebliebene Lebensmittel nie weg, sondern gebt sie einem der unendlich vielen Straßenhunde, die sind sehr froh darum. Es ist auch egal, was es ist. Ich habe oft gesehen, dass Rumänen den Hunden altes Brot füttern.

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