Länderprofi-Kampagne: Nicaragua

Vorstellungsrunde

Buenos días, amigós.
Hier schreibt Lea, 19 Jahre alt und derzeit für insgesamt ein Jahr als weltwärts Freiwillige in Nicaraguas Hauptstadt Managua. Das Programm „weltwärts“ ist ein vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung unterstütztes Programm für entwicklungspolitische Freiwilligendienste weltweit. Meinen eigenen Blog „meinjahrinnicaragua“ habe ich hauptsächlich erstellt, um die Daheimgebliebenen auf den neusten Stand zu bringen. Ich schreibe dort über meine ganz persönliche Erfahrungen, Gefühle und meine Reisen in und um Nicaragua herum. Als ich mich vor über einem Jahr, noch im Abistress steckend, für Nicaragua entschieden habe, wusste ich so gut wie nichts über das Land. Nach über 9 Monaten, die ich jetzt bereits hier lebe, hat sich das natürlich geändert und so freue ich mich darauf, euch Nicaragua heute vorstellen zu können – ein Land, das die wenigsten kennen, dessen Besuch sich aber mit Sicherheit lohnen wird!

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1. Warum sollte man Nicaragua einmal besuchen?

Nicaragua ist ein unglaublich facettenreiches Land, das für vor Allem für Naturliebhaber unter Euch begeistern wird! Strände, Lagunen, Berge, Seen, karibische Inseln, Wasserfälle und Vulkane? Das alles findet ihr in Nicaragua. Das Land ist bis jetzt weitestgehend vom Massentourismus verschont geblieben. Auf Grund der landschaftlichen Vielfältigkeit wird es aber immer öfter von Reiseunternehmen als Geheimtipp Zentralamerikas angepriesen. Das Potenzial ist groß und ich gehe schwer davon aus, dass in den kommenden Jahren der Tourismus stark wachsen wird. Eure Chance also, das Land noch vor den großen Massen zu bereisen! Übrigens ist das Reisen & Leben in Nicaragua auch sehr viel günstiger, als beispielsweise im Nachbarland Costa Rica. Möglicherweise also eine gute Alternative, wenn ihr Zentralamerika bereisen möchtet.

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2. Wann ist deiner Meinung nach die beste (Jahres-)Zeit, um Nicaragua zu besuchen?

Grundsätzlich ist Nicaragua ganzjährig bereisbar. Ich persönlich würde die Monate November und Dezember, also kurz nach Ende der Regenzeit (Mai-November), empfehlen. Zu dieser Zeit ist die Landschaft noch sehr grün und es ist noch nicht so heiß. Weniger geeignet erscheinen mir hingegen die Monate März und April, da die Temperaturen wirklich unangenehm heiß werden und auch die Landschaft sehr trocken ist. Hinzu kommt, dass für die Einheimischen Hauptreisezeit ist und die Strände ungewohnt voll werden können.

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3. Welches ist die beste Art Nicaragua zu erkunden?

Die beste Art Nicaragua zu erkunden ist meiner Meinung nach definitiv mit dem Rucksack, da man so am flexibelsten ist.
Es gibt ein gut ausgebautes Busnetz, sodass man problemlos von Stadt zu Stadt kommt. Mit Fahrplänen oder gar Reservieren ist hier allerdings nicht viel. Am besten ihr fragt vorher in euren Unterkünften oder bei anderen Einheimischen nach – diese können euch in den meisten Fällen weiter helfen.
Solltet ihr Euch dafür entscheiden, auch die Karibikinsel „Corn Island“ zu besuchen, was ich nur empfehlen kann, so rate ich euch, einen Flug von Managua (Hauptstadt) direkt dort hin zu buchen. Diese sind zwar für Inlandsflüge verhältnismäßig relativ teuer (Hin- & Rückflug ca. 160 US$), das Geld jedoch auf jeden Fall wert. Per Land-/Seeweg braucht man nämlich erstens weit über 24 Stunden und zweitens muss sich die Mehrheit der Passagiere auf dem Schiff durchgehend übergeben. Ganz zu schweigen von der generellen Sicherheitslage auf den Schiffen. Tipp zum Buchen der Flüge: Diese könnt ihr auch noch bei eurer Ankunft am Flughafen in Managua buchen, dann spart ihr euch die Verwaltungsgebühren (50-60$).

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4. Welches sind die schönsten, faszinierendsten Sehenswürdigkeiten?

Die Laguna de Apoyo: Eine in einem erloschenen Vulkankrater liegende Lagune mit glasklarem, sauberen Wasser! Schwimmen macht an ruhig Tagen hier super viel Spaß, außerdem könnt ihr Tauchen, Kayaks leihen, oder auf kleinen schwimmenden Holzplattformen an der Wasseroberfläche entspannen.
Der Somoto Canyon: Umgeben von wunderschöner, hügeliger Landschaft, liegt der Somoto Canyon ganz im Norden des Landes, unweit zur Grenze Honduras. Der Río Coco schlängelt sich an dieser Stelle zwischen faszinierend hohe Felswände hinweg. Durch den Canyon könnt ihr Schwimmen und an manchen Stellen auch laufen. Für den Adrenalinkick könnt ihr aus verschiedenen Höhen von Klippenvorsprüngen von bis zu 20 Metern springen.
Volcano Boarding auf dem Cerro Negro: Eine der bekanntesten touristischen Attraktionen überhaupt in Nicaragua! Nach einem relativ entspannten Anstieg mit sagenhaften Blick über die umliegenden Vulkane, geht es den schwarzen Berg mit einem Brett unter dem Po nach unten – Schlittenfahren geht also auch bei 30 Grad!
Die Vulkaninsel Ometepe: Die größte vulkanische Insel in einem Süßwassersee weltweit dürft ihr auf keinen Fall verpassen! Egal wo ihr auf der Insel seid, ihr könnt immer die beiden gigantischen Vulkane sehen, die euch jedes Mal daran erinnern werden, wie klein ihr seid. Besucht auf Ometepe auf jeden Fall das Naturschutzgebiet „Charco Verde“.
Corn Island: Lange weiße Sandstrände, sich wiegende Palmen, glasklares Wasser und absolut karibisches Flair? Das alles bieten euch die Corn Island. Die meisten Touristen flüchten direkt nach Little Corn Island, ich würde jedoch empfehlen auch mindestens einen Tag auf Big Corn Island am Strand „Long Bay Beach“ zu verbringen. Big Corn Island hat die längeren, breiteren Strände, Little Corn die schmaleren Strände mit mehr Palmen. (Tipp: Little Corn Island hat keinen Bankautomaten! Vor der Überfahrt von Big nach Little Corn also gut planen, wie viel Geld ihr benötigt.)
Vulkan Telica: Der äußerst aktive Vulkan beeindruckt vor Allem mit dem gigantischen, immer rauchenden Krater und der brodelnden Lava, die man besonders gut bei Nacht sehen kann. Mein Empfehlung: Leiht euch in León ein Zelt und verbringt die Nacht oben auf dem Vulkan! Ein einmaliges Erlebnis, das ihr bestimmt nicht so schnell vergessen werdet. (Eine Alternative um Lava zu sehen, ist der bekanntere und leichter zugängige Vulkan Masaya, der allerdings von Touristen überlaufen und bei Nacht unverschämt teuer ist.)
Indio Maíz: Obwohl es leider abseits der sonstig aufgeführen Ziele liegt, lohnt es sich sehr, einen Abstecher ins Indio Maíz, ein Naturschutzgebiet im Südosten des Landes, zu machen. Besonders empfehlen kann ich, einen Aufenthalt im „Basecamp Bartola“ zu organisieren. Hier findet ihr zu großen Teilen noch erhaltenen Regenwald, eine beeindruckende Tier- und Pflanzenwelt und vor Allem Ruhe von anderen Menschen.

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5. Welche Orte (Städte) dürfen auf der Reiseroute auf gar keinen Fall fehlen und
warum?

Erfahrungsgemäß kommt Granada, eine der schönsten Städte Nicaraguas bei den meisten Touristen ziemlich gut an. Für meinen Geschmack ist sie allerdings schon ein wenig zu touristisch und zu überlaufen, trotzdem ist die Stadt wirklich schön und eignet sich gut zum reinkommen und als Einstieg fürs Land. (Wenn ihr nicht grade aus Costa Rica hoch oder von Honduras runter kommt.)
Von dort aus bietet es sich an nach Ometepe zu fahren! Die Vulkaninsel habe ich ja oben bereits genauer beschrieben.
Was ich mir außerdem nicht entgehen lassen würde, ist, einen Pazifikstrand zu besuchen. Besonders schön sind die Strände rund um Popoyo (Busse ab Rivas) oder Las Penitas bzw. Poneloya (Busse ab León). Ihr solltet stets im Hinterkopf behalten, dass es sich um Pazifikstrände handelt und die Strömung daher häufig stark und die Wellen hoch sind. Wirklich Schwimmen ist daher nur eingeschränkt möglich. Dafür eignet sich, wie schon erwähnt, eher die Laguna de Apoyo!
Auch San Juan del Sur, die Surfermetropole Nicaraguas, ist eine von Touristen sehr häufig besuchte Stadt. Generell kann man sagen, dass San Juan del Sur von der Regierung und in jedem Reiseführer als „Vorzeigestadt“ dargestellt wird. Ich persönlich finde aber, dass es deutlich schönere Strände gibt, und sich San Juan del Sur im Grunde genommen nur lohnt, wenn ihr wirklich surfen möchtet (wobei es auch dafür schönere Strände gibt) oder ihr unbedingt den „Sunday Funday“, ein organisiertes Massenbesäufnis, für das man 30US$ Eintritt zahlt (ohne Getränke), miterleben möchtet.
Eine Stadt, die es in jedem Falle zu besuchen gilt, ist León – wahrscheinlich meine Lieblingsstadt Nicaraguas. Hier könnt ihr auf die berühmte weiße Kathedrale klettern und auf deren Dach die Aussicht über die Stadt und die Umgebung genießen. Außerdem ist León Ausgangspunkt für viele Tagestouren sowohl zu den umliegenden Vulkanen wie z.B. Telica, Cerro Negro, El Hoyo usw., als auch zu den eben genannten Stränden Las Penitas und Poneloya.
Um die Vielfältigkeit Nicaraguas zu erleben, würde ich euch empfehlen auch eine der ‚kälteren‘ Städte, nämlich Matagalpa, Jinotega oder Estelí, zu besuchen. Von dort aus kann man Kaffetouren, Kakaotouren oder Tabaktouren machen, Schokoladenfabriken besuchen, wandern gehen und in Wasserfällen baden. Ich persönlich würde euch als Ausgangspunkt die Stadt Estelí empfehlen, da man von dort unkompliziert Tagestouren ins Miraflor-Naturschutzgebiet (3 Klimazonen!) machen kann und den Somoto Canyon besuchen kann.
Alle bis jetzt aufgezählten Orte kann man bequem in genau dieser Reihenfolge bereisen.
Etwas abgelegen, aber dennoch empfehlenswert, ist „El Castillo“ am Río San Juan, im Süden des Landes.Von dort bieten sich Touren zum Basecamp Bartola, das im Dschungel völlig abgelegene Camp, bei der Community, an.
Wenn es die Zeit und das Budget erlauben, dann verbringt ihr am Besten noch 5-6 Tage im Paradies: auf den Corn Islands!

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6. Ist Nicaragua sicher zu bereisen oder hast du Tipps wie man sich am besten
verhalten sollte um sicher unterwegs zu sein?

Über die Sicherheit könnte ich einen ganzen Roman schreiben. Ich wohne in einem der ärmsten und angeblich „gefährlichsten“ Vierteln Managuas. Obwohl ich immer von allen Seiten gewarnt werde, ist mir nie etwas passiert. Ich denke es hängt maßgeblich vom eigenen Verhalten ab.
Wenn ihr mit gesundem Menschenverstand nach Nicaragua kommt, dann könnt ihr sicherlich eine sorgenfreie Zeit verbringen. Nehmt eure Wertsachen in den Bussen auf den Schoß, behaltet wenn möglich eure Rucksäcke im Blick. Am besten ihr erkundigt euch auch in euren jeweiligen Unterkünften ob die Umgebung sicher ist oder welche Ecken ihr eher meiden solltet.
Was Spiegelreflexkameras angeht, kann ich nur sagen: Zweifelt nicht, sondern bringt sie mit! Ihr werdet euch ärgern, wenn ihr sie zuhause gelassen habt. Vor meiner Ausreise habe ich lange überlegt und kann rückblickend nur sagen, dass es die beste Entscheidung war, sie mitzubringen.

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 7. Sollte man in Nicaragua die Reise vorher planen oder sich treiben lassen und
spontan Hotels und Ausflüge buchen?

In der Regel reicht es, wenn ihr direkt vor Ort anfragt. Meist sind dann die Preise ohnehin günstiger, als wenn ihr vorher im Internet über irgendeine Plattform bucht und ihr wisst, wo euer Geld hinfließt. Falls ihr zwischen Januar und April nach Corn Island fliegen wollt, würde ich euch allerdings empfehlen, zur Sicherheit etwas zu reservieren, da dort die Kapazitäten doch ein wenig beschränkter sind.

8. Welche Sprache wird in Nicaragua gesprochen? Kommt man auch gut mit
Englisch oder sogar Deutsch zurecht?

In Nicaragua spricht man in den meisten Teilen des Landes Spanisch. Ich persönlich bewundere immer wieder die Leute, die sich mit Englisch durchschlagen, aber mit Händen und Füßen klappt ja bekanntlich alles. Die Nicaraguaner sind ein extrem hilfsbereites Volk, und so lange ihr offen genug seid, solltet ihr auch mit Englisch durchkommen. Sich die wichtigsten spanischen Floskeln mal anzuschauen, würde ich dennoch empfehlen. Grade wenn es um verhandeln von Preisen geht, ist es immer hilfreich, ein wenig Spanisch zu sprechen.

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9. Was zeichnet die Landschaft in Nicaragua besonders aus und was davon findest du am Sehens-wertesten? 

Das ist pauschal sehr schwer zu sagen, da die Landschaft unglaublich vielfältig ist. Obwohl das Land sehr klein ist, liegt es in drei verschiedenen Klimazonen, die die Natur natürlich maßgeblich beeinflussen. Nicaragua wird auch „Tierra de los Lagos y Volcanes“ (Land der Seen und Vulkane) genannt, was das Landschaftsbild recht gut beschreibt. Allgemein kann man sagen, dass der Süden des Landes eher flacher und tropischer ist, wohingegen es im nördlichen Hochland eher milder ist. Sehenswert ist auf jeden Fall alles – besonders „ausgefallen“ ist eher der Süden des Landes.

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10. Gibt es besondere Aktivitäten, die man in Nicaragua unternehmen
kann? 

Auch hier bietet Nicaragua vielfältige Möglichkeiten. Ihr könnt Surfen an der Pazifikküste, Tauchen oder sogar einen Tauchschein machen auf Corn Island, den Cerro Negro herunter boarden, im nördlichen Hochland wandern und jede Menge Vulkane, aktiv und ruhend, besteigen. Außerdem gibt es Lagunen mit erfrischend klarem Wasser zum Schwimmen und Naturschutzgebiete, in denen ihr stundenlang laufen könnt, ohne einer Menschenseele zu begegnen.
Campen an sich ist eher schwierig, es gibt allerdings einige Vulkane, auf denen es sich anbietet. Fragt dazu am Besten nach.
Falls ihr Spanisch lernen wollt, könnt ihr einen der Kurse in Granda oder León besuchen.

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11. Welches sind deine absoluten Highlights in Nicaragua?

Eine schwierige Frage, da sehr viele verschiedene Orte wunderschön sind! Ich glaube meine absoluten Highlights im Land sind die Corn Islands, der Somoto Canyon, die Vulkane Telica, Hoyo und Cerro Negro, sowie das Basecamp Bartola.

12. Welche besonderen Tipps kannst du für Nicaragua geben?

Ich würde Euch empfehlen, grade wenn ihr viel in der Natur unterwegs seid, ein Mückenspray dabei zu haben. Tipp: Kauft euch hier im Land das OFF-Spray. Es riecht besser, als die meisten deutschen Mückensprays und ist zudem wirksamer und günstiger.
Ansonsten kann ich euch nur raten, seid offen und nicht zu voreingenommen, nehmt die Dinge gelassen, auch wenn nicht immer alles nach Plan läuft und seid spontan!

13. Was sollte man bei einer Reise nach Nicaragua unbedingt einpacken? 

Eine Kamera mit genügend Speicherplatz & ausreichend Sonnenschutz.

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Währung (~Wechselkurs): US$ und Cordoba
Reisebudget (ca. Kosten pro Tag): Das kommt sehr darauf an, welche Ansprüche ihr habt. Nach oben ist natürlich immer Luft. Übernachtungen in Hostels im Schlafsaal bekommt ihr je nach Lage ab 6-8US$. Ein landestypisches Mittagessen im Comedor (ein kleines „Restaurant“) ab ungefähr 2$. Busfahrten sind generell sehr günstig, pro Stunde kann man ungefähr mit 80 Cent rechnen.
Visumspflicht: Deutsche Staatsbürger erhalten bei Einreise ein Touristen-Visum mit 90 Tagen Gültigkeit. Kosten: 10 US$.
Empfohlene Impfungen: Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, ggf. auch gegen Pertussis, Mumps, Masern Röteln (MMR), Influenza und Pneumokokken.
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen. (Quelle: https://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/NicaraguaSicherheit.html )

3 Kommentare zu „Länderprofi-Kampagne: Nicaragua

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